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Das Testergebnis
Die meisten Tierspielsachen gehören nicht in die Pfoten, geschweige denn zwischen die Zähne von Tieren: Mehr als die Hälfte der Produkte ist so stark mit Schadstoffen belastet, dass sie mit "ungenügend" oder "mangelhaft" abschneidet. Bei lediglich drei Spielsachen können wir im Hinblick auf die Inhaltsstoffe ein "sehr gut" oder "gut" attestieren. Die Mehrheit der Produkte enthält zumindest Spuren polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK). In zwei Spielsachen stecken problematische Konzentrationen des zu dieser Stoffgruppe gehörenden Benzo(a)pyren, das sich im Tierversuch erwiesenermaßen als krebserzeugend, erbgutverändernd und fruchtschädigend herausgestellt hat. Daneben fanden sich weitere PAK, die die US-Umweltbehörde EPA in eine 16 Verbindungen umfassende Liste aufgenommen hat. In fünf Produkten fand das Testlabor große Mengen bedenklicher Weichmacher aus der Gruppe der Phthalate. Während die meisten Verbindungen in Kinderspielzeug verboten sind, fehlen für Tierspielsachen entsprechende Regelungen. Problematisch ist dies auch vor dem Hintergrund, dass zwischen Mensch und Hunden sowie Katzen nach Auskunft der Tierärztlichen Hochschule Hannover kein nennenswerter Unterschied in Sachen Schadstoffverträglichkeit besteht. Bedenkliche Schwermetalle stecken, zumindest in Spuren, in fast allen Produkten. Das Vinyl-Dummi, lila-bunt sowie der Winston HollyLine Ball am Seil enthalten problematische Mengen Chrom respektive Cadmium. In drei Produkten fand das Testlabor hohe Mengen Bisphenol A oder Nonylphenol. Bisphenol A wirkt im Tierversuch hormonell. In sehr geringer Konzentration hat sich die Substanz zudem in einer Einzelstudie auch als erbgutschädigend erwiesen. Nonylphenol greift die Haut an, wirkt im Körper als Hormon und wird für Missbildungen und Fruchtbarkeitsstörungen verantwortlich gemacht.
Leider dürfen wir die genauen Testergebnisse nicht veröffentlichen, Sie können den Bericht hier abrufen.
Wir spendierten Jana und dem Tierheim 100 Frisbeescheiben


Von sehr gut bis mangelhaft
Ein ganzer Kerl dank Chappi, Frolic, Pedigree oder Royal Canin? Die meisten Hundetrockenfutter dürfen tatsächlich bedenkenlos in den Fressnapf. Von 32 getesteten Produkten eignen sich 19 sehr gut und 4 gut als komplette Hundemahlzeit. Doch immerhin sieben Alleinfutter sind ungesund. Mit ihnen drohen Mangelerscheinungen. Der Preis ist dabei nicht entscheidend. Die billigste sehr gute Tagesration gibt es schon für 14 Cent pro Tag. Das mit 90 Cent am Tag teuerste Futter ist dagegen mangelhaft.
Im Test: 32 Trockenfutter für Hunde, darunter 25 für ausgewachsene Tiere und 7 auch für Welpen. Preis: Zwischen 14 und 90 Cent pro Tagesportion. zum Bericht
Alarm im Kinderzimmer
21.10.2010
Eine böse Überraschung nach der anderen: 42 der 50 getesteten Spielsachen für Kleinkinder sind mit Schadstoffen belastet. Besonders betroffen: Holzspielzeug. Dabei hatte die Stiftung Warentest viele Markenprodukte im Test. Doch es drohen weitere Gefahren: So brannte etwa ein Plüschaffe lichterloh. Sieben Spielzeuge hätten gar nicht verkauft werden dürfen. Sie halten die Gesetze nicht ein.
Plastik besser als Holz
Viele Eltern wollen ihren Kindern etwas Gutes tun und kaufen Holzspielzeug für sie. Doch nicht etwa die Plastik-Hubschrauber oder Plastik Männchen sind stark mit Schadstoffen belastet, sondern gerade Holzspielzeug: Keines der 15 Holzspielzeuge ist schadstofffrei! So fanden die Tester allein in der Eisenbahn von Brio Flammschutzmittel, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und Nickel. Die Puzzle von kik und Selecta enthielten viel Formaldehyd. Es kann aus dem Sperrholzkleber ausdünsten und möglicherweise Krebs erzeugen. Anders als erwartet schneidet Plastikspielzeug am besten ab: 6 der 10 Plastik-Spielsachen sind nicht belastet. Das schafften sonst nur die Hello-Kitty-Figur und Curly Girly von sigikid. zum Bericht





